Je hilfloser ein Lebewesen ist,
desto größer ist sein Anspruch auf menschlichen Schutz
vor menschlicher Grausamkeit.
Mahatma Gandhi

 


 

 

 

xmas-maya-momo

 

Gedanken zur Advents, Weihnachtszeit und zum bald

kommenden Jahreswechsel, in diesem Jahr

zum ersten Advent und nicht wie gewohnt, am
Ende des Jahres.

Die Advents-und beginnende Weihnachtszeit
hat längst seinen Einzug gehalten.
Fast überall in Stadt und Land, sehen wir
ein funkelndes Lichtermeer,
welches uns die dunkle Jahreszeit versüßt.

Ohne Wenn und Aber, das Weihnachtsfest 2013
kommt näher und näher.
Die Kassen in den Geschäften, werden mehr als süßer

die Glocken nie klingen, auch in diesem Jahr laut und fleißig läuten.
Dieses ist gut für die Wirtschaft und leuchtende Kinderaugen,
entschädigen uns für den Konsumrausch,
in der so besinnlichen Zeit.

Das unzählige Menschen von Jahr zu Jahr ärmer und hoffnungsloser

werden, darf auch in der Weihnachtszeit nicht vergessen werden.
Besonders die älteren Menschen trifft es hart,
da ihre Rente von Jahr zu Jahr schrumpft.
Kein Auskommen mit dem wenigen Einkommen mehr,
da die Mieten und Nebenkosten in schwindelnder und schon fast

irrsinniger Höhe, nach oben schnellen.

Gesundheit und Pflege kosten immer mehr Geld und wer es nicht hat,
muss aufgrund unserer Politik, ganz egal welcher Couleur,
einsam dahin siechen und gewollt oder nicht gewollt,
etliche Jahre eher ins Gras beißen.

All dieses und vieles mehr, dürfte und müsste nicht sein,
im Wirtschaftswunder Land Deutschland.
Noch geht es vielen Menschen zu gut,
bevor man sich auf den und die Schwächeren besinnt.
Doch dieser Tag wird kommen,
wo es einen JEDEN betrifft und angeht.

Im Nu ist das Jahr 2013 auch schon wieder Geschichte
und wie immer wird ohne Rücksicht auf die Tiere,
geknallt und geballert, was das Zeugs hält.
Grausame Schandtaten hatten und haben wir zuhauf,
und eine Gänsehaut nach der Anderen, unseren Körper

fast erfrieren lässt.
Lernt die Menschheit denn nie dazu?

Für viele Menschen war es ein gutes Jahr,
für ebenso viele wie auch für mich,
das schwärzeste und schmerzhafteste Jahr überhaupt.
Nichts wird wieder werden wie einst
und einen zaghaften Blick in die Zukunft zu werfen,
traue auch ich mich seit dem 16.08. 2013 nicht mehr,
da ich das Liebste und Wertvollste, meinen einzigen und über alles

geliebten Sohn, für immer verlor.

Dennoch oder trotz alledem
wünsche ich allen Menschen, ob arm oder reich,
eine friedvolle Advents und Weihnachtszeit.
Allen Kranken, Gute Besserung mit der Hoffnung im Herzen,

auf Heilung und Genesung.
Den Trauernden die Kraft, ihr Leben mit dem Verlustschmerz zu meistern.

" Friede auf Erden."

Merry Christmas and Peace in the World.

Herzlichst eure Gertrud mit
Maya und Momo und Ralf stets im Herzen.

     

Gedanken und ein wenig mehr zum alten Jahr 2011

Schluss, Aus, Ende und Vorbei!
Auch das Jahr 2011 rauschte an uns nur so vorbei.
Wie immer haben wir es kaum bemerkt,
365 Tage hatte wie immer das Jahr.
Unsere freie Zeit wurde immer knapper,
obwohl ein jeder sie dringend benötigt.

Kein Wunder, da schon nach einem kurzen Arztbesuch,
viel Zeit mit unserem Rezeptchen in der Hand,
wartend in der nächsten Apotheke stehend verrinnt,
um unser verschriebenes Medikament zu erhalten.

Ein prüfender Blick des Apothekers auf den Monitor,
ob denn der Onkel Doktor nicht was noch preiswerteres
hätte verschreiben müssen.

Nicht aus Neugier oder Freude,
sondern weil es das Gesetz so will.
Irgendwann kommt er nach einer gründlichen Analyse
wieder hinter seinem Rechner hervor.

Schaut dich ein wenig verwundert an,
und sagt dir, leider sind drei ganze Tabletten
zu viel in der Packung enthalten.

Auch dürfen wir Ihnen dieses nicht geben,
da es noch ein günstigeres
ebenso gutes Medikament im Handel gibt.
Wer es glaubt, wird selig.

Nein, ich möchte gerne dieses,
welches der Arzt meines Vertrauens mir verschrieb.
Keine Chance, bei der Bedienung im weißen Kittel,
in der noblen High-Tech-Apotheke.

Gesetz ist Gesetz, fragt sich nur,
wer sich da nicht mehr und mehr
von Gesetz zu Gesetz verschaukelt fühlt.

Jetzt folgt der nächste Schritt,
ein Anruf bei deinem Arzt ist
wegen der ganzen drei Tabletten,
eines ach zu teuren Herstellers dringend von Nöten.

Kopfschmerzen und Fieber plagen dich,
aber wen interessiert es schon,
wir sind ja nur Kassen- und keine Privatpatienten.

Hustend, prustend werden die anwesenden Kunden samt Personal,
wirklich ungewollt mit deinen Viren kontaminiert,
und das Geschäft boomt und boomt.

Irgendwann kommt dein dich bedienender Apotheker
wieder aus dem Raum nebenan heraus,
wo er still und heimlich mit der Arztpraxis telefonierte.

Würdigt dich keines Blickes, und begibt sich an seine rollende Schublade.
Fummelt aus der Packung, wo sage und schreibe,
ganze drei Tabletten für dich zu viel enthalten sind,
die Übrigen heraus, und steckt sie eine weiße Tüte.

Schreibt dann weil es ja sonst nirgendwo zu lesen ist,
man nehme zweimal täglich eine Tablette.
Den Beipackzettel fügt er mit ein,
damit der Patient weiß,
welche Risiken und Nebenwirkungen lauern.

Ohne Worte fragt man sich,
wo bleiben denn nur die restlichen Tabletten oder Dragees?
Hoffnung kommt auf, gleich geht es endlich nach Haus. Denkste!

Eine kleine Panne taucht auf,
da das zweite Medikament mal wieder nicht auf Lager ist.
Wäre ja auch zu schön um wahr zu sein.
Alles kein Problem, am Abend bringt der hauseigene Kurier es wie immer
freundlich und zuverlässig zu dir ins Haus.

Dieses ist nur ein kleines Beispiel,
unseres maroden und schon
irrsinnigen Gesundheitssystems.

Im Jahr 2011 jagte eine Plagiatsaffäre die andere.
Ohne mit der Wimper zu zucken,
schmückt man sich mit einem gefälschten Doktorgrad,
nur um Eindruck, Ansehen zu Respekt zu erhaschen.

Leider sind wir hier im Lande, was den Doktorgrad betrifft,
oft noch sehr altertümlich eingestellt.
Immer noch denken und glauben viele Menschen,
ein Mediziner ohne "Dr." sei kein richtiger Arzt.

Stimmt nicht, liebe Leute, auch ohne Dr. und so davor,
ist er ein richtiger Arzt und Mediziner.
Vielleicht noch ein viel besserer,
da er sich die Zeit für sein medizinisches Wissen,
nicht mit dem Schreiben einer Doktorarbeit vergeuden wollte.

Dennoch tun mir all jene Leid, die Jahr um Jahr,
an ihrer Doktorarbeit sich fast
um den Verstand geschrieben haben.

Die atomare Katastrophe in Japan,
erschütterte alle Bewohner
nach Tschernobyl auf unserem Erdball tief.
Fukushima zwar weit von uns entfernt,
bezüglich radioaktiver Strahlung ,
doch rings um uns herum
lauert die potenzielle atomare Gefahr.

Nach vielen angstvollen Geisterwochen,
und schlagkräftigen Schlagzeilen folgt
 jetzt nur noch Schweigen.
Gewollt oder nicht gewollt,
die tödliche Gefahr lauert dennoch überall.

Grausame Amokläufe von Jugendlichen,
sind schon gar nicht mehr aufzuzählen.
Unschuldige Kinder wurden wieder Opfer
eines Sexualverbrechens.

Sexueller Missbrauch in der Kirche,
ließ uns alle vom Glauben fallen,
vor allem deshalb,
weil es Jahrzehnte verschwiegen und somit geduldet wurde.
Was für eine Scheinheiligkeit!

Terror und die Angst vor erneuten Anschlägen
mehren und mehren sich.
Brutale Überfälle, Tierquälereien in nicht mehr vorstellbarem Maße,
sind für den friedlichen Bürger
mit Herz, Seele und Verstand kaum noch zu verkraften.

Die Vereinsamung vieler Menschen
nimmt immer größere Gestalt und Formen an,
und so mancher stille Hilferuf,
wird aus Bequemlichkeit und Gleichgültigkeit,
dem Nächsten gegenüber
gekonnt übersehen oder überhört.

Gegeneinander anstatt Miteinander,
sei es in den Familien, der Nachbarschaft
oder am Arbeitsplatz
hat sich zum Alltagsgeschehen entwickelt.

Versöhnung, Verständnis, Vergebung, Nachsicht und Liebe
findet immer seltener Platz
in unserer ellenbogenleistungs- und konsumorientierten Gesellschaft.

Herzen und Seelen leiden,
erfrieren oder zerbrechen,
an dem derzeitigen Zeitgeist.

Viel zu lange hat es gedauert, bis endlich die Menschen,
von den abscheulichen Gräueltaten
im Austragungsland der EM 2012 erfuhren.
Jene die es längst wussten, schwiegen wie ein Grab
um es zu vertuschen.

Bis zum Anpfiff der Europameisterschaft,
sollte sich das Land von seiner besten Seite präsentieren.
Straßenhunde und Katzen, welche bislang niemanden störten,
und zum Straßenbild gehörten,
wurden auf bestialische und schon
nicht mehr vorstellbare Weise ermordet.

Kopfgeld für jedes qualvoll vergiftete oder
oft am lebendigen Leibe verbrannte Tier,
wurde ausgesetzt und all dieses
im einundzwanzigsten Jahrhundert.

Einige Prominente, Politiker und Privatpersonen
schritten tatkräftig und mutig ein.
Mahnwachen wurden europaweit organisiert,
um dem Töten auf grausamste Weise
endlich Einhalt zu bieten.

Ohne diese beherzten Menschen und Helfer,
wäre auch in unseren Herzen schon längst Land unter.
Hoffnung auf ein Ende der unbeschreiblichen Qualen keimte auf.

Auch im Land der anstehenden EM
gab und gibt es beherzte Tierschützer.
Sie versuchten zu retten was noch zu retten ist und war,
zumindest in den größeren Städten.

Bei uns und in anderen Ländern,
trauerte so mancher mitfühlende Mensch
um die unzähligen und unschuldigen Opfer,
während ein Stadion nach dem anderen gebaut wird.

Wie fast immer, bis auf einige rühmliche Ausnahmen,
schwiegen die Kirchen sowie die Massenmedien.
Längst ist jedem Wissenden, die Freude und mehr am Sport,
welcher völkerverbindend sein soll, vergangen.

Fußball auf blutgetränkten Straßen und Rasen,
ist kein sportliches Event mehr,
sondern hier wird Sport zu Mord.

Was uns am Ende des alten Jahres bleibt,
und nicht resignieren lässt,
ist die immer wiederkehrende und bleibende Hoffnung,
auf eine bessere, friedlichere und gefühlvollere Zeit.

Ohne Hoffnung wären wir verloren, und nehmen sie
wie ein göttliches Geschenk des Himmels,
mit hinüber in ein neues Jahr.

Gertrud Janßen- Albers

Januar 2012

 

 

 

see-erde

 

orgelduett 

 

Jahresgedanken 2010

Mit Schnee und Eiseskälte gab es einen spiegelglatten,
knallharten Start in das neue Jahr 2011.
Wie alle Jahre wieder, ohne Rücksicht auf das große Leiden
unserer nicht schussfesten Haus- und
in freier Wildbahn lebenden Tiere.
So mancher Knallkörper verletzte Menschen schwer,
ein zu hoher Preis nur für einen Silvesterkracher.
Und wie alle Jahre wieder, fragen sich viele Geplagten,
wann gibt es bei den Menschen
ein Umdenken und ein wenig mehr Vernunft.

Wer hätte jemals damit gerechnet,
dass aus unseren anfänglichen großen Schneefreuden,
selbst dem größten Freund der weißen Pracht,
irgendwann die Lust am Winterwunderland vergeht.
Erneut kein Streusalz weit und breit mehr in Sicht
in unserem stets gut durchdachten und
auf Krisenzeiten bestens vorbereiteten Land.
Streufahrzeuge waren und sind kaum zu sichten,
da niemand sich für diesen
wichtigen Notdienst verantwortlich fühlte.
Ist es vielleicht die Straßenmeisterei,
die Stadt selbst oder vielleicht der Landkreis?
Wer weiß es schon.

Was waren es noch beruhigende Zeiten,
als Tag und Nacht wie selbstverständlich
sogar in den Nebenstraßen,
stündlich fröhlich, blinkend
ein Streuwagen durch die Straßen fuhr.
Vor vielen Jahren wurde nach einer Schneekatastrophe
der Fuhrpark auf den modernsten Stand gebracht.
Wohin wir auch sehen,
keines der High-Tech-Fahrzeuge in Sicht.
Der Bürger hingegen wird wie immer durch die Presse
von der Obrigkeit dazu aufgefordert,
die Gehwege freizuschaufeln.

Zu unserem Glück folgen viele diesem Aufruf,
sodass wir zumindest auf den Bürgersteigen,
wenn auch mit äußerster Vorsicht,
um nicht auf die Nase zu fallen,
zu unserem nahe gelegenen Ziel gelangen.
Ordnung und vor allem Sicherheit
hat höchste Priorität, aber bitteschön
dann auch auf allen Straßen in Stadt und Land.

Eine längst überfällige mickrige fünf Euro Erhöhung,
für die immer noch mit dem Namen Hartz IV behafteten,
hält die Regierenden doch tatsächlich monatelang auf Trab.
Legitimiert wird die bescheidene Anhebung
durch die staatlich abgesegneten Hungerlöhne
raffgieriger Unternehmer.
Es wird getagt und diskutiert aber niemand von ihnen weiß,
was es bedeutet und heißt,
in der Realität mit weniger als wenig zu überleben
und das über Jahre oder bis an das Lebensende.
Ein Ding der Unmöglichkeit!

Alt und grau dürfen wir von Jahr zu Jahr
immer weniger werden,
trotz Pflegeversicherung ist dieses Privileg
nur noch den Wohlhabenden vergönnt,
einen menschenwürdigen Lebensabend zu verbringen.
Die erneute Überarbeitung der Gesundheitsreform
ist inzwischen so weit fortgeschritten,
dass kein normaler Bürger mehr versteht,
warum denn um Himmels Willen trotz Zuzahlungen
am laufenden Band und gelisteten Medikamenten,
mit denen oft ein Leiden verschlimmert wird,
eine adäquate Versorgung
immer weniger gewährleistet ist.
Nehm ich mir meinen Rechenschieber,
dann müssten die Krankenkassen
vor Geldeinnahmen fast platzen.

Fragen über Fragen überschlagen sich,
je mehr man versucht,
sich auch nur ein kleines Bildchen aus Zahlen zu malen.
Unsere Mediziner werden gezwungen,
sich zu Topmanagern stetig weiterzubilden.
So gerne sie auch dem Menschen helfen,
ihm mehr Zuwendung und Zeit schenken würden,
im Nacken sitzt stets ihr so mageres Budget.
Glücklich ist, wer noch von sich sagen kann,
einen Hausarzt wie in früheren Jahren
an seiner Seite zu haben.
Auch dieses gibt es, wenn auch mehr als selten,
zum Wohlbefinden einzelner tatsächlich noch.

Auch im Jahre 2010 gab es zu viele entsetzliche
und auch vermeidbare schwere Schicksale und Katastrophen,
welche uns alle zutiefst erschütterten,
und uns unsere Ohnmacht und Grenzen deutlich machten.
Naturgewalten schlugen mehr als heftig zu,
und brachten wie immer
unseliges und unbeschreibliches Leid mit sich.

Die GEMA will jetzt Gebühren von den Kitas abkassieren.
"Nun singet und seid froh" soll der Vergangenheit angehören.
Froh zu sein bedarf es wenig, und wer froh ist,
ist ein König, wenn es in den Kassen der GEMA klingelt.
„Wo man singt, da lass dich ruhig nieder,
böse Menschen haben keine Lieder.“
<Johann Gottfried Seume>

Erschreckend erneut die Bilanz der stets steigenden
und immer brutaler werdenden Kriminalität,
auch in unserem Land.
All dieses und mehr jagt uns Bürgern
oft Angst und Schrecken ein.
Wir alle sind dazu aufgerufen,
diesem ein Ende zu bereiten.

Unsere gesamte wirtschaftsorientierte
inhumane Gesellschaft,
mit dem stetigen Aufruf zum Konsumzwang.
Längst ist es knapp fünf Minuten vor Zwölf,
um diesem erschreckenden profitorientiertem Wachstum
weltweit wirksam entgegen zu treten.

Schneller Euro, so heißt es auch zunehmend
bei vielen Verlagen, die immer mehr dazu übergehen,
den Autoren für ihre Arbeit, im Vorfeld nicht wenig Geld
im Voraus abzuverlangen.
Kommt ein neues Buch in den Handel,
und wird nicht in wenigen Stunden oder Tagen ein Bestseller,
wird oft wertvolles Geistesgut vernichtet und
weiter geht es mit dem nächsten Buchverkaufsversuch.
Bücher, von marktführenden, bekannten Verlagen,
werden ohne wenn und aber von den Printmedien publiziert
und somit einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Und doch ist und war nicht alles nur schlecht im Jahre 2010.
Es gab viele beherzte, freiwillige Helfer und Organisationen,
welche Menschen und Tiere in großer Not
uneigennützig tatkräftig unterstützten
und wie selbstverständlich
etliches auf die Beine stellten, um zu helfen.

All jenen gebührt ein großes Lob,
denn ohne sie wäre noch größeres Leid zu beklagen.
Hier wird das Wort Menschlichkeit
und Tierschutz nicht nur geschrieben,
sondern gelebt und sich mit ganzem Herzen dafür eingesetzt.
All diese freudigen Momente
entschädigen uns für so manche Willkür.

Dank Lena Meyer-Landrut wurde Deutschland
zu unserer Freude Eurovisions-Song Contest-Sieger.
Bleibt nur zu hoffen, dass dieser Erfolg nicht
wie von Jahr zu Jahr immer schneller,
wie ein Satellit im Showbusiness verglüht.

 Alles könnte so einfach sein, wenn Neid, Hass, Arroganz,
Intrigen, Machtanspruch und Überheblichkeit
nicht wie sooft das Zepter schwingen würden.
Ein wenig mehr Herz, Nächstenliebe,
weniger Egoismus oder Fanatismus,
und unsere Welt wäre um vieles wertvoller und reicher.
Unser aller Leben nicht sooft von
Einsamkeit und Trübsinnigkeit geprägt.

 Was uns das neue Jahr 2011 auch bringen mag,
wir wissen es zum Glück nicht.
Die Hoffnung auf eine gute Zeit, mit dem Vorsatz
vielem etwas an Gutem abzugewinnen,
als schon im Vorfeld alles nur negativ
zu Betrachten und zu Bewerten.
All dieses und viel mehr,
liegt allein in unserer aller Hand.
Und so düsen, düsen wir hoffentlich
nicht wieder im Sauseschritt,
mit unseren kleinen Wünschen und Hoffnungen
durch das neue Jahr 2011
um vielleicht am Jahresende
mit viel mehr als 99 bunten Luftballons
am Himmel ein neues Jahr ohne Beschuss zu begrüßen.

Wie schön  wäre es auf der Welt zu sein,
wenn keiner Menschen und Hundeseele,
durch Menschenhand ohne Sinn und Verstand
 Qualen und Leiden mehr zugefügt würden.
Dafür hauen Maya und Momo
doch liebend gerne, wieder in die Tasten.

Gertrud Janßen-Albers
Januar 2011

     

Das Jahr 2009

Wie ein unaufhaltsamer rasender Intercity
jagte auch das Jahr 2009 an uns vorbei.

Wie fast alljährlich kommt die wiederkehrende Gewissheit,
dass ich mir weder das Leben, die Menschen
noch das alte, soeben vergangene Jahr, so vorgestellt habe.

Feierstunden, Freudentaumel aber auch
Krisen, Konflikte, grausame Geschehnisse
waren zu verbuchen und zu bewältigen.

Vieles an Leid und Schmerz hätte verhindert werden können,  
wenn nicht die Gleichgültigkeit und Ignoranz erneut die  
Oberhand gewinnen.

 Kinder und Menschen flehten oft um Hilfe,
doch wurden sie aus Bequemlichkeit und Egoismus
oft überhört oder übersehen.

Mit bleichen und sichtlich entsetzten Gesichtern,
kamen die Menschen plötzlich aus ihren vier Wänden,
wenn in ihrem Umfeld erneut ein Verbrechen geschah,
oder schon wieder ein verhungertes,
vernachlässigtes Kind entdeckt wurde.

Gewalt an Frauen, Misshandlung oder Mord
aus niedrigsten Beweggründen,
sind alltägliche Schlagzeilen.
Und wieder will keiner etwas
gesehen oder gehört haben?
An vielen längst vollgestopften Briefkästen,
wurde wie immer, acht- und gedankenlos vorübergezogen.
Was geht´s mich an? Habe genug mit mir selbst zu tun
und keine Zeit, mich um den Menschen
hinter dieser Tür in seiner Not zu kümmern.

Tiere wurden gequält oder einfach ihrem Schicksal überlassen.
Wieder will niemand etwas bemerkt haben.
Menschen erfrieren im frühen Winter 09 auf den Straßen,
oder in ungeheizten Wohnungen.
Der Energieerzeuger kennt absolut keine Gnade
oder Menschenwürde.
Aber eines kann er bestens,
die Gebühren immer wiedergeschickt nach oben schieben.

Für die fleißige Verkäuferin im Supermarkt
bleibt die Lohnerhöhung oft nur eine Illusion.
Essenstafeln und soziale Geschäfte gehören zum Entsetzen
in unserem Land inzwischen zu unserem Alltagsbild.

Nein, so habe ich mir das Leben
und die Menschen niemals vorgestellt.
Der Wohlhabende wurde auch im Jahr 2009
für seine unersättliche Gier belohnt
auf Kosten der weniger Verdienenden oder
dem immer noch mit Namen
behafteten Hartz IV-Empfängers.

Gespart wird immer da, wo so oder so
nichts im Strumpf zu finden ist  und war.
Inzwischen schon fast legal und normal,
dass der kleine Kassenpatient längst,
nicht die Medizin zum Gesunden erhält.
Listenpraxis und Medizin auch für die Ärzte
alles andere als ein Zuckerschlecken.

Schneller und schneller geht es von Jahr zu Jahr
in unserer Ereignis- und  Erfolgsgesellschaft voran.
Was heute noch der absolute Hit und Renner war,
gehört schon wenige Tage später der Vergangenheit an.
Der Erfolgsdruck steigt immens in unmenschlicher Weise,
weil nur ein schneller Euro zählt.
Der Mammon regiert wie immer die Welt,
Menschen werden zu Erfolgsmaschinen gedrillt.
Stellt sich der Ruhm nicht schnellstens ein,
wird er mit all seinen Hoffnungen,
ausgebrannt und allein sich selbst überlassen.

Abgeschoben, schlecht geredet und geschrieben,
geht es auf zur neuen Jagd auf den Nächsten,
und den schon im Startloch stehenden Übernächsten.
Unseren Kindern bleibt kaum noch Zeit zum Spiel,
Punkte und Noten in der Schule müssen stimmen.

Und doch gab es auch im Jahre 2009 Lichtblicke.
Hilfsaktionen, Herzenswärme und gemeinsam Hand in Hand,
durften viele im Jahr 2009 erfahren.
Zu gerne unter den Tisch Gekehrtes wurde,
wenn auch nur für kurze Zeit,
zu einem Thema und nicht wie bisher
zum Tabu erklärt.

Unsere Wünsche und Träume für
das neue Jahr 2010 und Jahrzehnt
sind bescheiden und klein.

Miteinander anstatt Gegeneinander,
Rücksicht und Vorsicht in Worten und Taten.
Gerechtigkeit, Nachsicht und die Liebe zum Nächsten.
Augen, Ohren, Mund, Herzen und Seelen öffnen
um zu verhindern, dass die Seele schwer erkrankt
und das Herz zerbricht.
Kein Mensch oder Tier durch Menschenhand oder Worte leidet.
Durch nicht gut durchdachte neue Gesetze,
noch mehr Hunger und Not entsteht.

All dieses ist nicht schwer,
und die Bilanz ein glänzender Brilliant.
Gertrud Janßen-Albers (Jan. 2010)

 
 

 

 gedicht 2009

     
   

Das Jahr 2008

Was ist schon ein Jahr mit 365 Tagen?
Für den einen ein kurzes fröhliches Augenzwinkern,
für den weniger vom Glück begleiteten
unendlich viele, viele Tage.

Für den Glücklichen schlägt jede Stunde
für den vom Pech verfolgten
scheinen die Uhren sich nicht weiterzudrehen
und Sekunden werden zu Stunden.

So geht es jahraus, jahrein,
im alltäglichen Lebensverlauf.
Unsere Konsum- und Wegwerfgemeinde
verwandelt sich immer mehr in eine Ich-Gesellschaft.

Um keine Verantwortung mit zutragen
oder Zivilcourage zu zeigen
gibt es kein besseres Alibi
als immer wieder zu sagen:
"Ein jeder ist für sich selbst verantwortlich".

Immer mehr Opfer werden zu Tätern
und Wegschauen statt Hinschauen
ist bequeme Mode geworden.
Klingt verführerisch und nach Freiheit
für den nicht Sehenden und Wissenden wollenden
wird es zur Lebensmaxime.

Selbst im Gesundheitswesen und anderen Ressorts
wird immer mehr von Selbstverantwortung gesprochen
und schon wird wieder eine Reform
zu Lasten des Schwächeren verabschiedet.

Armut ist in unserem Wohlstandsstaat
längst zur bitteren Wahrheit geworden
und wird wie immer geschickt
unter den Teppich gekehrt.

Auf friedliche Raucher
wird eine Hatz organisiert.
Kein Wunder,
sie sind ja nur eine Minderheit.

Die gefährliche Droge Alkohol
fließt mehr denn je in Strömen,
besonders auffallend bei unseren Jugendlichen.

Wie viele Menschen könnten noch unter uns sein,
die durch Gewalt und dem Verkehrstod
auf Kosten des Hochprozentigen ihr Leben verloren.

Auch praktizierter Tierschutz ist wie eh und je,
für viele in unserem Land
und in der gesamten Welt
leider immer noch ein Fremdwort.

Vielleicht beschert uns das Jahr 2009
mit seinen 365 Tagen,
doch noch so manche positive Überraschung.
In diesem Sinne wie immer,
schauen wir gemeinsam hoffnungsvoll nach vorn
und lassen uns überraschen.
Auf geht`s..

Gertrud Janßen-Albers

     

Gute Wünsche

Aus dem weiten world wide web kommen wir daher
um euch allen eine besinnliche Adventszeit zu wünschen.
Wir haben auch was mitgebracht für euch
unsere Gedanken, Gefühle und Herzen.

Von Herzen wünschen wir euch allen
dass ihr gesund und munter bleibt.
Doch leider ist dieses Geschenk nicht jedem vergönnt
deshalb ist es wichtig inne zu halten und nachzudenken.

All jenen, denen es es nicht gut geht
wünschen wir gute Besserung.
Die Not ist oft nicht weit entfernt
schaut daher nicht gleichgültig vorbei.

Zeigt Mitmenschlichkeit und Herz,
Glück ist nicht jedem beschieden
dies vergessen viele leider allzu oft.

Für´s neue Jahr 2008 wünschen wir uns alle
dass weniger Leid und Böses geschieht.
Nie wieder soll es geschehen
dass Kinder in unserem Land
verhungern, verdursten und misshandelt werden.

Gewalt an Menschen und Tieren
müssten endlich der Vergangenheit angehören.
Erneut haben wir eine Chance
unsere Welt ein wenig zu verändern
um sie zu verbessern.

Die Hoffnung auf eine bessere Zeit
ist und bleibt die Hauptsächlichkeit.
Wir wünschen euch allen ein gesundes neues Jahr
und den Mut und die Kraft dass Beste aus allem zu machen.
Gertrud Janßen-Albers

 
 

 

winter

     

 

abendhimmel 

 

Das Jahr 2007

Das alte Jahr haben wir hinter uns gebracht,
hoffend auf ein Neues mit Liebe und Freude.
Was haben wir uns vieles gewünscht,
von dem sich vielleicht so einiges erfüllte.

Das meiste jedoch, so scheint es mir,
 war  schlimmer als zuvor.
Das Gute wurde wie immer schnell vergessen,
weniger Gutes prägte sich in unser Gedächtnis ein.

Erneut erfuhren zu viele Kinder großes Leid,
oft war der Grund Gleichgültigkeit.
Wann begreifen wir Menschen endlich
dass Kinder ein Geschenk Gottes sind?

Viele unschuldige Seelen könnten Leben,

wenn nicht die Verantwortugslosigkeit und 

Gleichgültigkeit würde obsiegen.

In unserem Land macht sich eine Mentalität breit,
die nicht anders aussieht als die von den drei Affen:
"Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen!"
Was geht´s mich an, sagt und denkt der Gleichgültige.

Das eigene "Ich" wird immer größer
,und scheint in  Mode  geraten zu sein.
 Wie soll es mit dieser Einstellung
 jemals anders werden?

 Kommt dann zu allem Übel, noch die Arbeitslosigkeit hinzu,
 dann heißt es vorschnell, bist selber Schuld, du willst ja nicht.

Soziale Marktwirtschaft

wird nicht realisiert,nur satte Gewinne zählen, nicht der Mensch.  

Arbeitsplätze werden fleißig abgebaut,
schlechte Manager fürstlich entlohnt.
Mit einem Federstrich unter einem- Formular
werden unüberlegt Schicksale heraufbeschworen.  

All jene die es nicht trifft, aus vielerei Gründen,
gehen erhobenen Hauptes und Zeigefinger an ihnen vorüber.
In ihren Gesichtern steht es zu lesen:
Versager, du hast es zu nichts gebracht.

Doch zum Glück gibt es immer wieder Lichtblicke,
 von Menschen mit Herz, Gefühl, Einsatz und Verstand.
Wären sie nicht gewesen,  wie in jedem Jahr,
dann wären wir auch im Jahre 2007  
vor Kälte fast erfroren.

Das Jahr 2008 noch ganz jung und vielversprechend,
wir können und dürfen erneut Hoffnung schöpfen.
Auf Mitmenschlichkeit und wärmende Hände.
Ein jeder von uns, kann dazu beitragen,
dass nicht die Ignoranz, sondern die Liebe siegt

Gertrud Janßen-Albers Jan. 2007

     

 

   


Das Jahr 2006

2006, was für ein Jahr, was für eine Zeit,
mit Freude, aber auch oft Herzeleid.
Schreckensmeldungen gab es zu oft,
man hatte auf weit weniger gehofft.
Kriege und Unruhen weltweit verteilt,
Hass, Neid und Streit die Menschen teilt.

Kindesmisshandlungen schrecklichster Art,
trafen uns alle fürchterlich und hart.
Gewaltverbrechen waren Realität,
ist das unsere neue Lebensqualität?
Grausame Naturkatastrophen zuhauf,
zeigten uns unsere Schranken auf.

Terrorgefahr und Angst nicht zu vergessen,
ach, was sind wir Menschen doch vermessen.
Tierquälereien ohne Ende, auch im letzten Jahr,
es ist endlos traurig und erschütternd was geschah.
Von all dem Elend gab es 2006 viel zu berichten,
wir alle könnten darauf gerne verzichten.

007 klingt aberteuerlich und interessant,
machen wir es besser, es liegt in unserer Hand.
Mit Herz, Gefühl und Verstand kann es gelingen,
dem Schicksal mehr Gutes abzuringen.
Tun wir gemeinsam Positives im neuen Jahr,
das wäre ein lohnendes Ziel fürwahr.

 Gertrud Janßen-Albers

 

 

 

roterstern