07.11.2004 - SonntagsReport
Von Jana Köhler

Spannende Hundeabenteuer
Leeranerin hat sich der Schriftstellerei verschrieben
Leer (jk) Gertrud Janßen-Albers schreibt sich im wahrsten Sinne des Wortes den Schmerz  von der Seele: als ihr Jack-Russel-Mischling "Teddy" im September letzten Jahres starb, habe sie mit dem Schmerz nicht umgehen können, sagt sie heute. Seinerzeit begann die Leeranerin Hundegeschichten zu schreiben, Geschichten, die ihr Kraft und die nötige Ablenkung gaben. Aus der ursprünglichen Schmerzverarbeitung ist mittlerweile ein regelrechtes Hobby geworden. Impulse für immer wieder neuen Geschichtsstoff hat Janßen-Albers zur Genüge: die neuen Hunde Jack-Russell-Mischling "Maya" und Pudelmischling "Momo" sowie etliche Vierbeiner aus der Nachbarschaft sorgen für allerhand interessanten Themenstoff. Denn "alle Geschichten sind aus dem realen Leben gegriffen", erzählt die Hundeliebhaberin.
Die Idee für ihre Storys schwirren ihr ganz plötzlich durch den Kopf. Sofort nimmt Gertrud Janßen-Albers dann Zettel und Stift zur Hand und schreibt ihre spontanen Gedanken nieder. "Die besten Einfälle habe ich am Kochtopf oder nachts", schmunzelt die leidenschaftliche Hobbyschriftstellerin.
Rund 50 bis 60 Kurzgeschichten gehören zu ihrem literarischen Repertoire. Geschichten, die sie eigentlich für sich geschrieben hat. Dass andere diese lesen würden, daran dachte sie zunächst nicht. Zu verdanken hat sie dies Ehemann Werner Albers, Lehrer an einem Jungengymnasium in Vechta. Statt einer Mathestunde wollte er seiner siebten Klasse vor den Ferien eine kleine Lesung bescheren. "Jetzt wird gleich Tumult herrschen", dachte Albers bevor er die Erzählungen seiner Ehefrau vorzulesen begann und wurde prompt eines Besseren belehrt. "Es herrschte absolute Ruhe, die Schüler waren begeistert", so Albers. Unter dem Titel "Mayas spannende Welpenabenteuer" hat die Autorin jetzt eine Art Hunde-Tagebuch verfasst.
Ihr größter Wunsch: "Anderen mit ihren Geschichten Freude bereiten".


Lampenfieber im Rampenlicht gibt es für uns Hunde nicht. Warum auch? Das Team vom NDR war dufte drauf und unsere Freunde Buttje und Kerry durften bei den Actionszenen voll mitmischen. Nur Frauchen hatte natürlich ein Problemchen, die hatte nämlich vergessen, sich zu pudern und zu schminken. Es gibt ja wohl wirklich Wichtigeres im Leben als die albernde Maskerade. Immerhin ist seit zwei Tagen mein gelber Quitschiball verschwunden. Das ist tierisch ärgerlich und ein echter Grund zum Jaulen.

 

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